Was ist Taekwondo und wie eignet sich diese Kampfsportart, um sich im Alltag ein wenig sicherer zu fühlen?

Taekwondo kommt aus dem Koreanischen und lässt sich bis in das Jahr 37 v. Chr. zurückverfolgen. In der damaligen Koguryo-Dynastie wurde diese Kampfsportart erstmals wissentlich erwähnt.

Der Name “Taekwondo” bedeutet in der Übersetzung “Fuß-, Faust-Weg” … was genau bedeutet:

“Fuß” – steht für die hauptsächliche Technik, um seinen Gegner mit Kicks am Kopf und dem Bauch-, Brustbereich zu treffen. Dieses Kicks werden / sollten meist gedreht, gesprungen und doppelt oder sogar dreifach ausgeführt werden.
“Faust” – steht für die Technik, um mit den Fäusten einen Angriff zu tätigen oder aber mittels des Blocks sich den Angriffen des Gegners zu wehren.
“Weg” – steht für die Entwicklung eines Schülers (auch Taekwondoka genannt) vom Weisgurt bis zum Schwarzgurt.

Training und Lehre des Taekwondo

Im Taekwondo fließen große Bereiche des Buddhismus und Taoismus mit ein. So wird im Training sehr viel auf die Konzentration und das Selbstvertrauen geachtet und geschult.
Weiter kann man sich im Training auf Wettkämpfe und Turniere vorbereiten und entwickeln oder aber sich in der Form – der Pomsee – verwirklichen. Dieses Formlaufen beinhaltet eine Abfolge zahlreicher (vom Gürtel abhängig) Angriffs- und Verteidigungstechniken, welche gegen einen imaginären Schattenkämpfer durchgeführt werden. Eine spezielle Form ist Teil einer jeder Gürtelprüfung … vom Weißgurt bis hin zur Dan-Prüfung.

Beim Taekwondo gibt es 3 Grundtechniken / Grundarten:

1. Grundschule mit Basistechniken
2. Bruchtest, um die Durchschlagkraft, Konzentration und Selbstbeherrschung zu schulen
3. Selbstverteidigung, um sich gegen Angriffe wehren zu können

 

Ist Taekwondo nun eine Kampfsportart zur Selbstverteidigung oder um den Gegner aktiv anzugreifen?

Taekwondo verbindet den Angriff mit der Verteidigung. Bei dieser Sportart wird ein Grundwissen an Selbstverteidigung geschult … und das Hauptaugenmerk auf die aktive Verteidigung – also den Angriff gelegt. Aufgrund der schnellen Technik, der Schläge und Kicks und der Blockabwehr gilt Taekwondo als eine Art “Distanz-Selbstverteidigung”.

Fazit!

Taekwondo schult hervorragend das Selbstvertrauen, die tägliche Disziplin gegenüber anderen und sich selbst und natürlich die körperliche Fitness. Reines Taekwondo ist aber mehr als Wettkampfsportart als zur eigenen Selbstverteidigung im Alltag geeignet. Trotzdem lernt man sehr viel, um sich im Alltag zur Wehr setzen zu können.